2016

Schinderhannestour” - Motorrad-Tour 2016 (Bericht von Dirk Westphal)

Am letzten Juli-Wochenende begaben sich elf Sänger zusammen mit der guten Seele des Vereins auf den mittlerweile 6. Motorradausflug der Concordia. In diesem Jahr stand der Hunsrück mit den geheimnisvollen Mythen des legendären Räubers Schinderhannes auf dem Programm.
Wie gewohnt war eine abwechslungsreiche Route ausgearbeitet worden, die die neun Motorräder über malerische und idyllische Straßen durch den Westerwald zunächst bis in die Nähe von Koblenz führte. Dort stoppte uns jäh ein sich nicht auflösen wollender Stau, der uns schließlich spontan veranlasste, über die Autobahn bis an die Grenzen des Hunsrücks abzukürzen.
Der erste kulturelle Höhepunkt sollte die Geierlay Hängeseilbrücke sein, die längste in Deutschland. Die war aber leider verkehrstechnisch unmöglich zu erreichen, sodass es dem Autofahrerteam Lutz und Rudi vorbehalten war, das Bauwerk näher zu besichtigen.  Der Rest gönnte sich bei Rinds- und Currywurst nahe dem Feuerwehrfest in Mörsdorf bei Bubi’s Imbiss eine kleine Pause.

Die wilde Fahrt ging weiter, das Schinderhannes Museum übersahen wir ungewollt, den Schinderhannes Turm umfuhren wir unzählige Male bis wir uns entschlossen, auch diesen kulturellen Hochgenuss ausfallen zu lassen. Stattdessen wurde die Kleinstadt Simmern ausgiebig erkundet. Die Kreisverkehre  würden wir heute im Schlaf umfahren können.
So erreichten wir gegen 17:00 Uhr unser Quartier in der Nähe von Kirchberg, dem ältesten Ort im Hunsrück. Unser Hotel Karrenberg war ganz im Fieber einer Hochzeit, doch glücklicherweise haben wir uns nicht anstecken lassen. Die gewohnten Erfrischungen nahmen wir aber auch gerne auf der Terrasse des Hauses zu uns.
Um 19:00 Uhr stand der nächste Punkt auf dem Programm: das Abendessen. Folsom Prison Diner….  so nennt sich der Laden. Mit etwas gemischten Gefühlen orderten wir ein Taxi. Was wird uns hier wohl erwarten? Folsom ist ein kleiner Ort in Kalifornien, dort gibt es ein mehr oder weniger bekanntes Gefängnis und Johnny Cash besang den Folsom Prison Blues. Boah…. und dann wir Sänger von der Concordia!
Wir stiegen aus dem Taxi aus und….  standen in einer Eingangshalle mit zwei Treppen, ähnlich einem alten Kino, liebevoll dekoriert im Stil der amerikanischen 50er Jahre. Im ersten Stock erwartete uns das Personal, passend im Rockabilly Look, tätowiert und äußerst freundlich. Home of Rock’n Roll. Die Deko mit unzähligen Details rundeten den ersten Eindruck ab.
Es gab reichlich und schmackhafte amerikanischer Kost, alles um Hamburger, Spare Ribs und Co. Am Ende waren wir alle angenehm überrascht, keiner verließ das Lokal mit Hunger. Ein Volltreffer – Glück gehabt! Apropos: Tattoos – noch etwas, was mangels Existenz ausfiel.

Zum Verdauen wanderten wir einige Schritte ins Zentrum von Kirchberg, wo uns Frau „Weberovka“ flüssige Köstlichkeiten kredenzte. Den Absacker nahmen wir schließlich wieder auf der Terrasse unseres Hotels zu uns. Dann fielen alle zwölf in ihre Betten.
Am Sonntag, gestärkt nach dem Frühstück, verabschiedeten wir uns vom Auto Team und fuhren los. Vorbei am größten chinesischen Flughafen in Deutschland (im tiefverschlafenen Hahn gelegen) swingten wir Richtung Mosel.  Bemerkenswert, wie viele schöne kurvenreiche Strecken es in dieser Region gibt. Bei einem Boxenstopp in Klotten konnten wir uns mit einem leichten kleinen Mittagessen stärken. Die letzte Etappe stand an. Und wie es bei unseren Touren auch schon mal gerne vorkommt, kam der Regen. Trotz intensiver Ausweichversuche schafften wir es nicht ganz, trocken zu bleiben. Moped putzen steht nun für die nächsten Tage an.
Eine sehr schöne Tour war zu Ende. Und das Wichtigste: alle blieben auf dem Bock, keine Verluste oder Pannen. Gut gemacht Jungs und Mädel.  Ein Dank an die Organisatoren und vermutlich….  bis zum nächsten Jahr !!

 

Vereinstour nach Weimar 2016 (Bericht von Maria Bresler)

Es war mal wieder soweit für den MGV „Concordia“ Eitorf-Kelters: die Vereinstour stand an und dieses Mal lautete das Ziel „Weimar“.
Am Donnerstag, den 26. Mai 2016, ging es los und pünktlich um 8 Uhr saßen beinahe alle Sänger samt Frauen und auch einigen inaktiven Mitgliedern im Reisebus, um loszufahren.
Die Abfahrt verzögerte sich jedoch noch um einige Minuten, da der letzte Sänger den Weg in den Bus noch nicht gefunden hatte. Darum wurde er kurzerhand zuhause abgeholt und die Fahrt nach Weimar konnte beginnen.
Die Stimmung im Bus ließe sich nur als heiter und vielleicht auch ein klein wenig laut beschreiben.  Einige Sänger waren beispielsweise dazu übergegangen, jede überquerte Brücke mit einem Bier zu feiern, was zu regelrechten Begeisterungsrufen führte, wenn eine solche in Sichtweite kam.
Insgesamt etwa sechs Stunden dauerte die Fahrt, samt der Frühstückspause, die auf einem Rastplatz eingelegt worden war. Also blieb noch genügend Zeit, für eine kleine Stadtführung durch Weimar, ehe man sich zum Abendessen in einem Weimarer Brauhaus versammelte.
Und wie es sich für einen Gesangsverein gehört, haben die Sänger nun auch einige Lieder zum Besten.
Der zweite Tag der Tour begann wieder mit einer Busfahrt. Dieses Mal ging es in Richtung Nordhausen zur „Nordhäuser Traditionsbrennerei“, die es zu besichtigen galt. Und natürlich durfte auch die Verkostung dabei nicht fehlen.
Danach ging es weiter nach Erfurt, doch da das Wetter sich als ziemlich regnerisch zeigte, wurde die Stadt nur durch die Busfenster bestaunt, ehe es zurück zum Hotel ging, denn die Sänger  mussten sich noch auf einen Auftritt vorbereiten.
Dieser fand in der „Herz-Jesu-Kirche“ in Weimar-Schöndorf statt, wo der Chor begleitend die Messe sang. Den Rückweg zum Hotel nahmen die meisten Sänger mit ihren Frauen dann zu Fuß in Angriff, denn mittlerweise hatte die Sonne sich wieder gezeigt und lud zu einem kleinen Spaziergang ein.
Und dann war bereits der dritte und letzte Tag der Vereinstour gekommen. Doch natürlich durfte auch dieser Tag nicht vollkommen programmlos vorüberziehen.  So machte sich der Bus mit den Reisenden am Samstagmorgen auf zum Bundesleistungszentrum der Biathleten in Oberhof, wo die Sportstätten besichtigt werden wollten, ehe man die Heimreise antrat.
Diese wurde nur noch von einem kleinen Abstecher zum Essen nach Alsfeld unterbrochen und schließlich hatte der Bus gegen 19 Uhr sein Ziel, die „Scheel Seck“, erreicht und beendete dadurch die diesjährige Vereinstour ded MGV „Concordia“ Eitorf-Kelters.

 

Auftritt beim “Die Kellner”-Konzert (Bericht von Maria Bresler)

Ein Konzert auf dem Wasser. Sicherlich ungewöhnlich. Doch diesen Kindheitstraum hat die a-cappella-Gruppe „Die Kellner“ sich nun erfüllt. Auch, wenn es für sie damals nur darum ging, mit der „MS Moby Dick“ zu fahren. Am 17. November war es so weit. Der „Walfisch“ legte in Bonn ab – mit ihnen an Bord. Um 19 Uhr fuhr das Schiff los und eine halbe Stunde später begann das Konzert.
„Richtig schön gemütlich eng und keiner kann uns abhauen.“ So beschrieb Johannes Wingenfeld, Mitglied der Kellner und Moderator des Konzertes, die Location. Das Publikum schien sich jedoch nicht daran zu stören, die Begeisterung für die Musik war einfach größer als der Unmut wegen Platzmangels. Richtig eng wurde es auch erst später - und das auf der Bühne, denn die Kellner hatten sich ein paar Gäste ins Boot geholt. Der MGV Concordia Eitorf-Kelters hatte bereits im Mai mit den Kellnern in Eitorf auf der Bühne gestanden und unterstützte die fünfköpfige Band nun bei ihrem Konzert. Der Chor sang gemeinsam mit der Lohmarer Gruppe Lieder wie „An Tagen wie diesen“ von den Toten Hosen, „So lang man Träume noch leben kann“ von der Münchner Freiheit oder Michael Jacksons „Earth Song“ und erntete dafür viel Applaus.
Die zweite Hälfte des Konzertes ähnelte einer Art Rückblick auf die Geschichte der Kellner. Anekdoten von früheren Auftritten und Konzerten sorgten wiederholt für Lacher im Publikum. Wie „Walking on Snowflakes“, die Weihnachtsversion von „Walking on sunshine“.
Eine der Höhepunkte des Konzertes war wohl die Darstellung der Kellner von Michael Jacksons „Billie Jean“. Hier sprang Johannes Wingenfeld in die Rolle des King of Pop und präsentierte ein paar Tanzschritte, während Daniel Hürter und Gregor Wingenfeld sich als Backgroundtänzer versuchten. Bass und Schlagzeug wurden von Christoph Wingenfeld und Jens Wölken beigesteuert.  Zum Schluss wurde es noch einmal dynamisch, als „Crocodile Rock“ von Elton John kurzerhand zum Mitmachstück erklärt wurde und das Publikum mit passenden Bewegungen die Krokodile mimten.
Das Konzert dürfte allen Anwesenden wohl noch eine Weile in Erinnerung bleiben. Jedoch steht für die Kellner erst einmal ihr Jubiläumskonzert zum 20-jährigen Bestehen im April 2016 an. Die Vorbereitungen laufen bereits auf Hochtouren. Und auch der MGV Kelters bleibt nicht untätig. Jedoch wird das nächstes Konzert noch bis zum Herbst 2016 auf sich warten lassen.

 

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