Chronik

2015
Dieses Jahr stand ganz im Zeichen des Konzertes mit den Kellnern, wollten wir als Chor etwas ganz besonderes, vor allem aber völlig neues, präsentieren. Zahlreiche Proben – auch gemeinsam mit den Kellnern – folgten. Am 31. Mai 2015 war es soweit. Das Konzert unter dem Titel „Zeitwende“ läutete in der Tat eine Wende in der Concordia ein. Nicht, dass wir bis dahin 4 neue Sänger bei uns aufnehmen und damit den Altersdurchschnitt erheblich senken konnten, auch das Konzert mit neuen moderneren Lieder war ein völliger Erfolg, an dem unser Dirigent Andrey Telegin maßgeblichen Anteil hatte. Begleitete von seiner Frau Ekaterina am Flügel führte er den Chor zu hohen qualitativen Leistungen. Das Publikum war begeistert. Auch lange Zeit nach dem Konzert wurden wir noch auf diesen Höhepunkt angesprochen. Die Sänger waren sich einig, diesen eingeschlagenen Weg fortzusetzen.
Das freundschaftliche Verhältnis zu den Kellner endete in einer „feucht-fröhlichen“ Nachlese bei unserem neuen Sänger Pedro, an dessen Hauswand wir das Konzert noch einmal erleben durften. Die Überraschung des Abends brachten aber die Keller mit. Sie luden uns ein, sie beim Konzert auf der Mobby-Dick im November zu unterstützen. Die Einladung nahmen wir natürlich gerne an.
Erfreulich zu erwähnen ist, dass nach der Sommerpause zwei weitere junge Sänger den Weg ins Vereinslokal zu den freitäglichen Proben gefunden haben. Mit Daniel Nüchel, Herbert Wilczynski, Pedro Ribeiro-Goncalves, Markus Ennenbach und Julian Finke sind junge Sänger zu uns gekommen, die den gemeinsamen erfolgreichen Weg der Concordia mit beschreiten wollen.
Im August folgte dann das „Festival der Chöre“ veranstaltet durch den Ortsverband des Sängerkreises Rhein-Sieg im Leonardo. Auch hier war es für die Concordia selbstverständlich, mit drei Liedern ihren Beitrag zu leisten.
Im September verstarb unser Sangesbruder Willi Steiner, dem wir in der Kirche und auf dem Friedhof unser letztes Geleit gaben. Im Oktober folgten wir der Einladung der evangelischen Kirche und sangen dort eine Messe, ehe wir im November 2015 mit dem Bus nach Bonn auf die Mobby-Dick zum Konzert mit den Kellnern aufbrachen. Ein kleines gemütliches Konzert auf dem Rhein folgte und vertiefte die Freundschaft zu den Kellnern.

2014
Ein ereignisreiches und für den Verein sehr prägendes Jahr 2014 folgte. Nicht nur das bei den Feierlichkeiten der Silberhochzeit von Frank und Antonella Nüchel die Idee eines gemeinsamen Konzertes mit der A cappella-Gruppe „Die Kellner“ entstand, sondern auch der Wechsel des Dirigenten in diesem Jahr war für die Concordia ein großes Ereignis.
Im Oktober folgte dann der Dirigentenwechsel. Marcel Engels, dem die Concordia zu Dank verpflichtet ist, trat von seinem Amt als Dirigent zurück. Mit Andrey Telegin haben wir einen neuen Dirigenten finden können, der genau den Anforderungen der Sänger entsprach. Ein Vollblutmusiker der alle Facetten der Chormusik beherrscht und diese auch umzusetzen versteht. Die eigentliche Einführung des neuen Chorleiters erfolgte jedoch im Kreise der Concordiafamilie beim Vereinsausflug an die Ahr, wo wir ein paar Weinlieder darbrachten. Höhepunkt war ein Soloauftritt unseres neuen Dirigenten Andrey Telegin.
Ein Auftritt im Altenheim St. Elisabeth, wo die Concordia regelmäßig als Gast auftritt, folgte und bildete damit den Abschluss des Kalenderjahres.

2013
Auch das Jahr 2013 startete wieder mit den Auftaktveranstaltungen Trapp-Trapp und Weiberfastnacht. Im Mai folgten wir einer Einladung des MGV Winterscheid zu einem Freundschaftssingen, wo wir neue und moderne Stücke wie “Always look on the bright site of life” vortrugen, die beim Publikum sehr gut ankamen.
Der Höhepunkt des Jahres 2013 war die Vereinstour nach Münster. Drei Tage hieß es das Münsterland mit seinen schönen Ecken zu entdecken. Los ging es mit einer Führung durch den Signal-Iduna-Park in Dortmund. Hier fühlten wir uns teilweise wie kleine „Jürgen Klopps“. Nach der Ankunft in Münster stand eine Nachtwächterführung mit dem Abschluss in einem Brauhaus auf dem Programm. Samstags ging es in die Umgebung von Münster ehe wir abends das Varieté-Theater GOP in Münster besuchten. Am Sonntag legten wir auf der Heim-reise noch einen Besichtigungsstopp in der Zeche Zollverein in Essen ein. Ständchen auf Goldhochzeiten und runden Geburtstagen von Vereinsmitgliedern folgten. Auf der Eitorfer Kirmes waren wir auch wieder vertreten. Die Burger erfreuten sich immer größerer Beliebtheit.
Leider mussten wir uns kurz vor dem Jahreswechsel noch von unserem langjährigen und treuen Sänger Lothar Decker verabschieden, dem wir in der Kirche mit einigen Liedern unse-ren letzten Dienst erwiesen.

2012
Der erste Höhepunkt des Jahres – wie immer und immer mit großer Vorfreude entgegen gefiebert – bilde der Trapp-Trapp Abend im Vereinslokal Scheel-Seck. Erstmals in seiner neuen Funktion als Vorsitzender der Concordia begrüßte Rainer Happ einen vollen Saal mit bunt kostümierten Jecken. Im April mussten wir Josef Brücken, der über 75 Jahre Sänger der Concordia war, das letzte Geleit geben. Die Concordia wird ihm ein ehrendes Gedenken erhalten. Kurz nach unserer Vatertagsveranstaltung folgte ein Höhepunkt in diesem Jahr. Die Jubilarenehrung verdienter aktiver Sänger stand auf dem Programm. Geehrt wurden Franz-Josef Lohmberg für 65 Jahre Mitgliedschaft; Heinz-Josef Nüchel und Konrad Knüttgen sind 60 Jahre Mitglied der Concordia; Dieter Neukirchen 40 Jahre, Christoph Bresler, Rainer  Hartmann und Dirk Westphal 25 Jahre. Alle Jubilare erhielten die Ehrung durch den Chorverband und ein Präsent der Concordia.
Im Oktober nahmen wir mit vielen anderen Eitorfer Chören am Benefizkonzert für das Eitorfer Krankenhaus teil. Im Leonardo, dem Naturwissenschaftlichen Zentrum des Siegtal-Gymnasiums traten insgesamt 8 Chöre auf und verliehen der Veranstaltung für den guten Zweck einen würdigen Rahmen.

2011

Den ersten Höhepunkt des Jahres 2011 bildeten schon traditionell unsere Karnevalsveranstaltungen Trapp-Trapp und Weiberfastnacht. Auch in diesem Jahr stand wieder ein Sängersohn als Prinz den Narren voran. Dieter Narres mit seiner Verena vertraten die Turmgarde, die in diesem Jahr das Prinzenpaar stellte.
Im Sommer sind wir der Einladung des Aktivkreises gefolgt und haben gerne die Bewirtung auf Eitorfer Marktplatz anlässlich des Fahrradwochenendes und des anschließenden Open-Air-Konzertes übernommen. Aus diesem Grunde haben wir auch in diesem Jahr auf die Durchführung unseres Brückenfestes verzichtet.
Nach der traditionellen Kirmes im September – diesmal bei 4 Tagen herrlichstem Sonnenschein – galt jetzt die volle Konzentration auf unser großes Herbstkonzert im November im Theater am Park zu richten.
Eine Woche vor dem Konzert sind wir gerne der Einladung der Stadtsoldaten gefolgt und haben zusammen mit anderen Chören auf der Prinzenproklamation in der Dreifachhalle  gesungen. Leider mussten wir dann eine Woche später beim Konzert 6 krankheitsbedingte Ausfälle hinnehmen, was natürlich nur sehr schwer zu verkraften ist. Dennoch wurde uns ein gutes Konzert mit einem ansprechenden Programm bescheinigt.

2010
Ein ereignisreiches Jahr sollte das Kalender Jahr 2010 werden. Der Chor und unser langjähriger Dirigent Herr Röttig entschlossen im Frühjahr die Zusammenarbeit  zu beenden. Der Chor war somit gezwungen, schnellstens einen neuen Dirigenten zu verpflichten. So war dies, neben den traditionellen Karnevalsterminen Trapp-Trapp-Abend und Weiberfastnacht die große Herausforderung im ersten Quartal. Nach einigen Probedirigaten fiel letztendlich die Entscheidung auf Herrn Marcel-Raimund Engels aus Hennef-Lichtenberg. Herr Engels wurde sogleich mit den Proben für die im Sommer anstehende Messe anlässlich der Goldhochzeit von Heinz-Josef und Christel Nüchel beauftragt.
Aber auch die Geselligkeit kam in diesem Jahr in der Concordia nicht zu kurz. So stand im Mai 2010 ein Vereinsausflug und  kurze Zeit später den Vatertagsevent auf unserem Brückenfestplatz an.
Leider mussten wir uns in 2010 wieder von einem aktiven Sänger verabschieden: Heinz Josten starb am 06. Juli 2010 an den Folgen einer schweren Erkrankung. Für die Sänger war es eine Ehre und eine Verpflichtung, Heinz Josten die letzte Ehre zu erweisen und ihm zu Ehren die Totenmesse in St. Patricius zu singen.

2009
In diesem Jahr feierte die Concordia das 130-jährige Bestehen des Chores. Neben dem traditionellen Jahresauftakt mit unserem Trapp-Trapp-Abend und der Mädchensitzung an Weiberfastnacht war der erste große Höhepunkt die Jubilarehrung am 17. Mai 2009 im Vereinslokal. Als musikalischer Höhepunkt war die Gruppe „die Kellner“ verpflichtet worden. Rolf Becker und Josef Senft vom Deutschen Sängerbund ehrten dabei:
 
für 25 Jahre Vereinszugehörigkeit:
Bernd Bäumgen, Frank Lohmberg, Dirk Nüchel, Rainer Happ und Frank Heuser
 
für 40 Jahre Vereinszugehörigkeit:
Hans van Laak, Karl-Josef Wirtz, Jakob Brücken, Heinz Nüchel,
Josef Heimes, Bruno Gnacke, Josef Narres, Lothar Decker
 
für 50 Jahre Vereinszugehörigkeit:
Willi Kratz (1. Vorsitzender)
 
für 70 Jahre Vereinszugehörigkeit:
Josef Schmitz, Josef Brücken
   
Nach der Jubilarehrung erhielt Willi Kratz noch eine besondere Ehrung: 40 Jahre Ehrenamt im geschäftsführenden Vorstand der Concordia, sowohl als Schriftführer als auch die letzten 10 Jahre als Vorsitzender. Neben der Ehrennadel in Gold des Sängerbundes erhielt er auch die goldene Humperdinck-Plakette.
 
Am 18. November 2009 verstarb unser aktives Mitglied Josef Peters nach schwerer Krankheit. Mit Josef haben wir einen Sänger verloren, der seit 1946 in unseren Reihen stand und für den die Concordia eine Herzensangelegenheit gewesen ist. Er fühlte sich der Concordia stets verbunden und war immer um die gesangliche Kontinuität unseres Chores bemüht. So war es für die Sänger selbstverständlich, ihm am 25. November 2009 das letzte Geleit zu geben und ihm zu Ehren die Totenmesse und auf dem Friedhof zu singen. Die Sänger der Concordia werden Josef Peters nicht vergessen und sein Andenken stets in Ehren halten.

Die Concordia hatte am Sonntag, 22. November 2009 in das Theater am Park zum Herbstkonzert eingeladen. Für diese Konzert wurden wir auch durch die Rhthmusgruppe „Take four“ unter der Leitung von Edgar Zens und erstmals von der „Tünnes Brass-Band“ unter der Leitung von Hansgünther Schröder unterstützt.

2008
Auch dieses Jahr begann wieder mit unserem Trapp-Trapp-Abend und Weiberfastnacht. Höhepunkt des Jahres 2008 waren sicherlich die beiden diesjährigen Konzerte: Das Frühjahrskonzert im April unter dem Motto: In 90 Minuten um die Welt, und das Weihnachtskonzert im Dezember. Für das Frühjahrskonzert wurden ausschließlich neue Lieder (bekannte Schlagermelodien) einstudiert und auch die Verpflichtung der Rhythmusgruppe von Edgar Zens erweis sich als gute Entscheidung. Das Weihnachtskonzert am 28. Dezember 2008 war ebenfalls ein großer Erfolg. Die Weihnachtsgeschichte wurde nicht nur vom Chor besungen, sondern auch von den Kindern unserer Sänger eindrucksvoll in Mundart gespielt.
Das Brückenfest im August konnten wir trotz weniger guten Wettenprognosen abhalten. In diesem Jahr veranstaltete die Concordia erstmals einen Vatertagsevent an der Brücke in Kelters. Viele Väter, aber auch ganze Familien und Radfahrer fanden den Weg über Sieg und halfen mit, den Vatertag zu einer neuen Tradition aufzubauen.
Leider hat die Concordia aber auch zwei langjährige verdiente Sänger zu Grabe tragen müssen. Am 03. Juli 2008 verstarb unser aktives Mitglied Willi Happ nach schwerer Krankheit. Mit Willi haben wir einen Sänger verloren, der seit 1958 in unseren Reihen stand und für den die Concordia eine Herzensangelegenheit gewesen ist. Er fühlte sich der Concordia stets verbunden war immer zur Stelle, wenn eine helfende Hand gebraucht wurde.
Innerhalb von 5 Wochen verlor die Concordia ihren nächsten Sänger. Hans Krey ist ebenfalls nach schwerer Krankheit am 10. August 2008 verstorben. Mit Hans verstarb ein Sänger, der neben seinem aktiven Gesang im 2. Tenor über viele Jahre auch als Vorstandsmitglied und 1. Vorsitzender die Geschicke der Concordia mit gestaltete. Er stand seit 1946 in unseren Reihen.

2007
Auch dieses Jahr begann wieder mit dem Trapp-Trapp-Abend und Weiberfastnacht. Gesanglich ließ man es eher ruhig angehen. Außer der Gestaltung von heiligen Messen jeweils in der evangelischen und katholischen Kirche, standen noch einige Auftritte bei runden Geburtstagen aktiver Sänger und dem Weihnachtsmarkt auf dem Programm.
Die zweite Jahreshälfte war bereits sehr von den Vorbereitungen auf unser Frühjahrskonzert im April 2008 geprägt. Für dieses Konzert wurden ausschließlich neue Lieder (bekannte Schlagermelodien) einstudiert. Lieder fiel das Brückenfest im August mal wieder der schlechten Wetterprognose zum Opfer. Auch hatte die Concordia erstmalig ihren neuen Stand auf der Eitorfer Kirmes. Diesmal nur in der zweiten Reihe.

2006
Traditionell begann das Jahr 2006 mit dem Trapp-Trapp-Abend und Weiberfastnacht. Gesanglich stand alles im Zeichen des nahenden „Frühjahrskonzertes“ im Mai. Auch bei diesem Konzert zeigte sich die moderne Handschrift unseren Dirigenten Ulrich Röttig. So wurden erstmals in der Geschichte der Concordia mehrere Stücke in englischer Sprache aufgeführt. Im weiteren Jahresverlauf standen weitere Auftritte in der katholischen und evangelischen Kirche anlässlich von Goldhochzeiten und bei einem Freundschaftssingen auf dem Programm. Erstmals seit langer Zeit hielt die Concordia in diesem Jahr 2 Konzert ab. Im Dezember 2006 lud der MGV zum „großen Weihnachtskonzert“ in die katholische Kirche ein. Neben Frau Gudrun Schröder Sopran, dem Streichquintett Bonn / Königswinter, Herrn Eberhard Nöst am Klavier führte wieder Herr Hansgünther Schröder souverän durch das Programm.

2005
Dieses Jahr stand ganz im Zeichen der Regeneration vom Jubiläumsjahr mit seinen zahlreichen Auftritten, Terminen und Konzerten. Nichts desto trotz gestaltete die Concordia je eine Messe in der katholischen und evangelischen Kirche. Weitere Auftritte folgten anlässlich von Goldhochzeiten, beim Trapp-Trapp-Abend, im Altenheim und auf dem Weihnachtsmarkt. Die zweite Jahreshälfte war jedoch schon wieder geprägt von den Vorbereitungen auf das Frühjahrskonzert im Theater am Park in 2006.

2004
Die „Concordia“ wird 125 Jahre alt. Dieses Fest wollen die Sänger würdig begehen. Neben den traditionellen Veranstaltungen „Trapp-Trapp“ und Weiberfastnacht, fand am 01. Mai 2004 ein Festempfang im Vereinslokal statt. In einem vollständig gefüllten Saal konnte unser 1. Vorsitzender Willi Kratz viele Gäste des öffentlichen Lebens der Gemeinde, viele Vertreter befreundeter Vereine aber auch die gesamte „Concordiafamilie“ begrüßen. Untermalt wurde die Veranstaltung durch die A-Capella Gruppe „Die Kellner“.  Der krönende Abschluss unseres Jubiläums fand im Theater am Park mit dem   großen Jubiläumskonzert statt. Zum Jubiläum gehörte auch ein Singen im Altenheim sowie zahlreiche Gestaltungen von Messen in der katholischen und evangelischen Kirche anlässlich von diversen Goldhochzeiten aktiver Sänger.

2003
Das 125-jährige Jubiläum stand vor der Tür. Viele Planungen und Aktivitäten waren bereits Richtung 2004 ausgerichtet und die Proben für das Jubiläumskonzert liefen. Deshalb schlug die Kündigung des Dirigenten ein wie eine Bombe. Er beendete seine Zusammenarbeit aus persönlichen Gründen am 01.07.. Alle Planungen für 2004 schienen damit hinfällig. Gott sei Dank stand mit Ulrich Röttig relativ schnell ein neuer Dirigent bereit. Im September übernahm er die „Concordia“ und bereitete die Sänger auf ein Konzert am 28.12. als Auftaktveranstaltung zum Jubiläumsjahr vor. Weiterhin   nahm die „Concordia“ an einem Benefizkonzert zugunsten der evangelischen Kirche am 02.11. teil, die ein Jahr zuvor ausgebrannt war. In der Öffentlichkeit war die „Concordia“ in diesem Jahr sehr aktiv. So nahm sie beispielsweise an den Open-Air Veranstaltungen am 10.05. in Siegburg und am 25.05. in Eitorf teil.

2002
Am 27./28.04. stand als nächste Tour ein Sängerwochende an, auf welchem intensiv das Frühjahrskonzert am 26.05. vorbereitet wurde. Die „Concordia“, war diesmal ohne Hilfe, doch  das DEMAG-Werksorchester konnte als Gast verpflichtet werden.

2000
Die Sänger hatten sich entschlossen, regelmäßig Konzerte aufzuführen. Am 19.11. war es erneut soweit. Es standen die „Concordia-Kelters“, die Concordia Hennef, der Erste Akkordeon Club Niederkassel sowie die Pianistin Myriam Flad gemeinsam auf der Bühne im Theater am Park.  Eine Woche später wurde dieses Konzert in Hennef wiederholt. Anstelle des Akkordeon-Clubs hatten die Hennefer die Mezzosopranistin Claudia Schill, den Gittaristen Helmut Sanftenschneider sowie die Bon(n)harmonikas verpflichtet.

1998-1999
Aus beruflichen Gründen gab Heinz-Willi Rösgen sein Amt als 1. Vorsitzender ab, mit Willi Kratz als Nachfolger. Mit Herrn Neßhöver wurde intensiv geprobt, und so konnte am 22.11. ein Gemeinschaftskonzert zusammen mit der Concordia-Hennef in Hennef stattfinden. Dieses Konzert wurde dann am 14.03.99 in Eitorf wiederholt.

1996-1997
Zwei schwierige Jahre für die „Concordia“, da es Unstimmigkeiten zwischen Chor und Dirigent gab. Die „Concordia“ stand vor einer Zerreissprobe. Auf Wunsch des Dirigenten wurde im Oktober erstmalig ein Sängerwochenende durchgeführt. Es wurde zwei Tage sehr intensiv geprobt, jedoch kamen der Chor und der Dirigent sich nicht näher, weshalb die Zusammenarbeit beendet wurde. Das für den 19.04. geplante Konzert wurde abgesagt. Am 27.06. wurde dann Peter Neßhöver aus Lohmar-Heide neuer Dirigent. In die Öffentlichkeit traten die Sänger mit ihrem neuen Dirigenten bereits am 30.11. anlässlich des Weihnachtsmarktes auf.

1995
 Ein Konzert gab es in diesem Jahr nicht. Dennoch kam die „Concordia“ in diesem Jahr vielen Verpflichtungen im Gemeindeleben Eitorfs nach. Dies verdeutlichen nachfolgende Beispiele von Veranstaltungen für das Privat – aber auch für das Gemeinwohl:
- 12. März:
Anläßlich des 50. Jahrestages der Bombenteppiche auf Eitorf am 08. und 17.03.1945 fand eine Gedenkstunde auf dem Marktplatz statt. Eine Gemeinschaft aus allen Eitorfer Chören gab dieser Gedenkstunde das entsprechende Ambiente.
- 19. November:
Singen in beiden Eitorfer Kirchen. Die „Concordia“ stand den Kirchen in Eitorf schon immer sehr nahe. Besonders der katholischen, da viele Sänger des Vereines auch im Kirchenchor tätig waren.
Darüber hinaus war die „Concordia“ regelmäßig im Krankenhaus und im Altenheim vertreten, um den Kranken und Alten durch Gesang etwas Freude zu bereiten. Bei Benefizveranstaltungen, bei befreundeten Chören aber auch bei der musikalischen Ausschmückung des Weihnachtsmarktes trat die „Concordia“ in Erscheinung. Für die Sänger war es immer schon eine Verpflichtung, das Leben in Eitorf zu begleiten.

1994
Aus Alters - und Gesundheitsgründen legte der bisherige 1. Vorsitzende Hans Krey sein Amt nieder und als Nachfolger wurde Heinz-Willi Rösgen gewählt. Eitorf wurde in diesem Jahr 850 Jahre alt und das bewährte Triumvirat „Concordia“ Kelters, Eitorfer MGV und die Gemeinde Eitorf  organisierte als Besonderheit ein Festkonzert am 11.12. mit Rene Kollo und dem Landesorchester NRW (65 Musiker).

1992-1993
Ein eigenes Konzert stand 1992 nicht an. Die „Concordia“ unterstütze am 07.11. den befreundeten Verein aus Königswinter. Es erfolgte eine Revanche der Königswinterer am 15.05.1993 anläßlich des Jubiläumskonzertes im Theater am Park. Anlass war die 40-jährige Dirigentschaft von Karl Röttig bei der „Concordia“. Er nahm das zum Anlass, seine Dirigentschaft aus Altersgründen niederzulegen. Ein Dankeschön sprach die „Concordia“ ihm mit der Ernennung zum Ehrendirigenten anlässlich einer Jubilarenehrung am 13.03.1994 aus. Noch heute ist er der „Concordia“ sehr verbunden. Am 01.10. trat Werner Steines aus Wehr sein Amt als neuer Dirigent an.

1990-1991
Eine Auszeit nahm die „Concordia“ 1990 und machte sich rar in der Öffentlichkeit. Zum einen fiel Karneval wegen des Golfkrieges aus, zum anderen hatten sich die Sänger für 1991 viel vorgenommen. Am 05.01. wurde der MGV Gemüthlichkeit Königswinter bei seinem Konzert unterstützt. Der eigentliche Höhepunkt stand jedoch am 30.11. an. Der  Erfolg des Gemeinschaftskonzertes der „Concordia“ und des MGV Eitorf mit Ivan Rebroff von 1985 hatte beide Vereine beflügelt, eine Wiederholung anzustreben, diesmal mit Karel Gott und den Weinheimer Blütensängern.

1989
Das 110-jährige Jubiläum stand zuerst ganz im Zeichen des Karnevals. Es begann mit einem gelungenen Trapp-Trapp Abend, es folgten Weiberfastnacht, ein Singen im Altenheim, die Rathauserstürmung und schließlich der Rosenmontagszug. An all diesen Terminen ließen die Sänger es sich nicht nehmen, ihr Prinzenpaar zu unterstützen. Das nächste Zeichen wurde durch den Showabend am 30.04. in der Siegparkhalle gesetzt, der von “Concordia” und der Gemeine anlässlich des Eitorfer Frühlings ausgerichtet wurde.  Das Konzert am 28.10. stand ganz im Zeichen der Operette. Melodien von Strauß, Lehar, Dostal und Robert Stolz verzauberten das Publikum.

1988
Die Concordia hatte ihr 110-jähriges Jubiläum in 1989 vor Augen, weshalb in diesem Jahr aufgrund von Vorbereitungen kein Konzert stattfand. Ein Höhepunkt war jedoch das Prinzenpaar Heinz-Willi I. und Annelie I. aus dem Hause Rösgen. Überschattet wurde dieses freudige Ereignis der „Concordia“ vom Tod des 1. Vorsitzenden am 19.November. Josef Rösgen gehörte der „Concordia“ 40 Jahre an, und 21 Jahre davon war er deren Vorsitzender. Er prägte die „Concordia“ wie kein anderer.
 

JosefRoesgen

Josef Rösgen
Vorsitzender des Vereins von 1967-1988

 

1986-87
Außer den gewohnten traditionellen Veranstaltungen trat die „Concordia“ erst wieder am 13.12. in der Pfarrkirche St. Patricius Eitorf mit ihrem Advents - und Weihnachtskonzert in Erscheinung. Unter der Mitwirkung von Gudrun Schröder (Sopran), Frank Heuser (Bass und aktiver Sänger der „Concordia“), Eberhard Nöst (Klavier), und dem Rheinischen Kinder- und Jugendchor lauschten die Zuschauer diesem Konzert.

1985
Beflügelt vom Erfolg des letztjährigen Brückenfestes, beschloss die „Concordia“, dieses Fest beizubehalten. Aufgrund einiger logistischer Probleme, verlegte die “Concordia” den Sandkasten in der Mitte des Platzes an den Rand und baute ein Freiluftschachbrett, welches nach dem Brückenfest offiziell an die Gemeinde und die Öffentlichkeit übergerben wurde. Musikalisch trat die „Concordia“ in diesem Jahr zusammen mit dem Eitorfer MGV an die Öffentlichkeit. Am 16.11. fand ein großes Gemeinschaftskonzert in der Siegparkhalle statt. Als Stargast konnte Ivan Rebroff mit seinem Balaleikaensemble Bruschba verpflichtet werden.

1984
Nach einem Konzert am 31.03. namens „Von der Waterkant zum Donaustrand“ stand am 18./19.08. das erste Brückenfest an. Die Sänger hatten beschlossen, das Waldfest an den Platz neben der Kelterserbrücke zu verlegen.
Der Versuch wurde belohnt, wie ein Auszug aus der Chronik zeigt: „Damit hatten wir nicht gerechnet. Erstmals hatten wir nicht unser traditionelles Waldfest angesetzt, sondern die Durchführung eines Brückenfestes geplant. Bei herrlichem Sommerwetter waren wir am Samstagabend dem Ansturm nicht gewachsen. Es war zeitweise unmöglich, Getränke von der Theke bis zu den Tischen zu bringen.“

1983
Mit dem Konzert „Volkslieder und Folklore“, am 12.03., reihte sich ein weiterer musikalischer Höhepunkt in die Geschichte der „Concordia“ ein. Unter Mitwirkung des Rheinischen Jugendchores Bonn und des Kämmerling-Sextetts wurde ein wunderschönes Konzert dargeboten. Im Rahmen dieses Konzertes wurde unser Dirigent Karl Röttig für 30-jährige Dirigentschaft bei der „Concordia“ geehrt.

1981
Nach langjähriger Unterbrechung wird erstmals auf der Scheel-Seck wieder eine Veranstaltung anlässlich Weiberfastnacht durchgeführt; diese Veranstaltung erfreut sich auch heute noch großer Beliebtheit.

1979
Hundert Jahre MGV „Concordia“ Kelters 1879 e.V.
Alles in Allem war es ein sehr gelungenes Jubiläumsjahr, das von den Sängern viel Engagement und Kraft forderte. Dies spiegelte auch folgender Bericht aus der Vereinschronik wider:
„Es ist zu bemerken, dass das Jahr 1979 wohl einer der wichtigsten Meilensteine in der Geschichte der Concordia sein wird. Der Verein hat in seiner Gesamtheit gezeigt, dass es auch in unserer heutigen hektischen und rastlosen Zeit möglich ist, etwas auf die Beine zu stellen und durchzuführen. Außer der Freude am Gesang kostet das jeden von uns mehr oder weniger Einsatz und die Bereitschaft, einen Teil der Freizeit zu geben. Ausschlaggebend für den Stand der Concordia ist unter anderem der Geist und die Kameradschaft innerhalb des Vereines. Es ist nur natürlich, dass in unserer Zeit der gesteigerten und vielfältigen Interessen und Verpflichtungen und des unerschöpflichen Konsumangebotes Geist und Kameradschaft unter Umständen etwas ins Hintertreffen geraten. Wenn es uns jedoch gelingt, weiterhin gemeinsam an einem Strang zu ziehen, brauchen wir uns um die Zukunft keine Sorgen machen.“

1976-78
Die „Concordia“ erschien weniger in der Öffentlichkeit und veranstaltete nur ein Konzert. Die ganze Kraft wurde für das anstehende 100-jährige Jubiläum aufgehoben. Einen Höhepunkt konnte das Jahr 1978 jedoch verzeichnen: die Prinzenproklamation am 10.11.1978 von „Concordianer” Herbert Sieben mit seiner Frau Fränzi

1973-75
Ende 1972 war der Vereinswirt ohne Ankündigung ausgezogen und die Familie Schmitt übernahm die Wirtschaft. Die Eitorfer Feuerwehr wurde im Jahr 1975 neunzig Jahre alt und stellt das Eitorfer Prinzenpaar. Zu Ehren kamen der Chef der Feuerwehr Josef Ottersbach mit seiner Frau Maria. Für die „Concordia“ eine Ehrensache, das Prinzenpaar zu unterstützen, da es sich doch um einen Sänger der „Concordia“ handelte.

1972
Das Waldfest fiel fast wieder ins Wasser, nach erst nach vielen Verschiebungen mit Erfolg stattfinden. Waldfest und Trapp-Trapp kristallisierten sich unbestritten als „Scheel-Secks Hochfeste“ heraus.

1971
Der Vereinswirt Herbert Sieben hatte im Jahre 1970 die Gaststätte an Frau Schulten übergeben, die jedoch bereits wieder an die Aufgabe des Lokals dachte. Viele Proben fielen aus, und der Trapp Trapp Abend musste in die Kantine der Firma Schoeller verlegt werden. Die „Concordia“ erhielt die Erlaubnis, auch ohne Pächter weiterhin in der Scheel-Seck zu proben. Dieser Zustand wurde dann aber ab dem 5. März durch das Ehepaar Jochem behoben. Musikalisch standen in diesem Jahr folgende Ereignisse auf dem Programm: am 25. April ein Gemeinschaftskonzert von Harmonie, Eitorf und Kelters zur Eröffnung der neu erbauten Kirche, am 12. Juni ein Freundschaftssingen beim Quartettverein Halft, im Oktober ein Gemeinschaftskonzert in Honnef mit dem dortigen MGV, am 20. November das eigene Konzert der „Concordia“ mit der Soubrette Monika Dahlberg, dem Solotrompeter Heinz Schachtner und der Rhythmusgruppe des WDR Köln.

1970
Die „Concordia“ beschloss aufgrund des Erfolges ihrer ersten Platte, die am 22. Januar auf den Markt kam, eine Weitere aufzunehmen. Dies wurde am 17. Juni vollzogen. Auf das  leichte Konzert mit Heino aus dem Vorjahr folgte ein ausgesprochen schweres Klassisches.

1969
90 Jahre „Concordia“. Das Jahr begann mit einem Paukenschlag: Sangesbruder Heinz Ottersbach wurde Eitorfer Karnevalsprinz. Es folgten weitere Höhepunkte. So gab die „Concordia“ in diesem Jahr zwei Konzerte. Das erste  ganz im Zeichen von Oper und Operette. Als Mitwirkende konnten Margit Schramm und Theo Honnef sowie das Chur-Kölnische Orchester verpflichtet werden. Das zweite Konzert am 8. November stand unter dem Motto „Modernes Rhythmus Konzert“  und präsentierte Schlager, Musikal und Shanties und Schlagerstar Heino auf der Bühne. Damit aber noch nicht genug für das Jubiläumsjahr. Die „Concordia“ nahm am 21. September ihre erste Schallplatte auf.
Über den Ablauf der Aufmahme berichtet der Schriftführer: „Trotz erheblicher Mehrbelastungen –zeitweise Sonntagsproben und Zusatzproben in der Woche- hatten alle Sänger mit Spannung dieses für den Verein neue Ereignis erwartet. Rund 75 Sänger starteten mit zwei Bussen am frühen Sonntagmorgen nach Godorf zum Aufnahmestudio. Etwas nach der auf 10.00 Uhr festgesetzen Zeit begann die Arbeit. Zunächst sangen wir, wie wir es bei Proben und Auftritten gewohnt waren. Jedoch mussten wir uns gründlich umstellen. Es reichte völlig leichtes und gelockertes Singen, bei den Tenören meist mit Kopfstimme, aus. Hinzu kam, dass so gut wie keine Akustik vorhanden war, was das Singen zunächst sehr erschwerte. Besondere Schwierigkeiten machte uns die Aussprache. Während einerseits besonders scharfe Aussprache nicht notwendig war (es genügte, wenn einige z. B. die Endungs-t deutlich hörbar aussprachen), machte uns unser rheinischer Dialekt doch sehr zu schaffen. Oft mussten Aufnahmen nur deshalb wiederholt werden, weil die Aussprache zu sehr rheinisch klang. Ungewohnt waren anfangs die ca. sieben Sekunden absolute Ruhe, die nach einem Vortrag notwendig waren, um den Hall störungsfrei aufnehmen zu können. Das bloße Bewegen eines Notenblattes machte bei den empfindlichen Geräten eine Neuaufnahme notwendig. Überhaupt mussten die meisten Lieder mehrfach wiederholt werden. Bei all diesen Erfordernissen war es erstaunlich, dass sich der Chor musikalisch sehr bald an die akustischen Verhältnisse angepasst hatte; es passierte selten, dass eine Aufnahme nur wegen eines Falschsingens oder einer Störung seitens eines Sängers wiederholt werden musste. Bis 17.30 Uhr wurden 15 Lieder gesungen, von denen 13 später auf die Langspielplatte kamen. Abgekämpft, doch sichtlich befriedigt und von der intensiven Tätigkeit noch begeistert, traten wir unsere Heimfahrt mit erheblicher Verspätung an.“
Die Sängerzahl stieg in diesem Jahr auf 79 aktive Sänger.

1968
Mit einem unerwarteten Neujahrsauftritt begann das Jahr. In Geistingen stand vom dortigen MGV ein großes Kirchenkonzert für diesen Tag an; es erkrankte aber der Dirigent, so dass der Verein nicht auftreten konnte. Da keine Terminverschiebung möglich war, sprang die „Concordia“ stellvertretend ein und sang das Konzert. Das Trapp-Trapp Essen wurde erstmals auf Rindfleisch umgestellt, da es nirgendwo mehr Pferdefleisch gab.

1965
Phillipp Heymann, inzwischen schon 20 Jahre Vorsitzender, legte sein Amt nieder. Er wurde zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Sein Nachfolger wurde Josef Rösgen, der bis zu seinem Tod im Jahre 1988 das Amt inne hielt.

1964
Die in diesem Jahr neu angeschaffte Fahne wurde am 1. Mai feierlich geweiht.

1961
Aufgrund der guten Erfahrungen auf der letztjährigen Sängerfahrt wurde beschlossen, dass die Frauen auch aktiv bei Trapp-Trapp teilnehmen durften. Eine gute Entscheidung, denn ohne die Frauen der „Concordia“ wäre die Veranstaltungen heute nicht mehr durchführbar.

1960
Veränderungen im Wirtschaftsgefüge unseres Landes belasteten das Vereinsleben. Viele Sänger waren so sehr in ihrem Beruf eingespannt, dass bei aller Liebe zu dem Verein oft die Kraft und Zeit fehlte, regelmäßig die Proben zu besuchen. Auch bei Arbeitseinsätzen und geselligen Treffen fehlten viele Sänger. Erstmalig nahmen die Sänger ihre Frauen mit auf den Vereinsausflug. Dies wird auch bis heute noch so beibehalten.

1956-59
Diese drei Jahre liefen nach dem altbekannten traditionellen Schema. Es begann mit zwei eigenen Karnevalsveranstaltungen. Im Sommer bzw. Herbst folgte ein Konzert, das Waldfest wurde durchgeführt, der Kirmesball, die Nikolausfeier, das Singen im Krankenhaus sowie der Silvesterball. Ende der 50er Jahre begann ein schleichender Prozess, wo vielen "Concordianern" dies zuviel Verein wurde. Die Folge daraus war, dass die Aktivitäten zu Karneval sich reduzierten und Kirmesball, sowie Silvesterball nicht mehr durchgeführt wurden. Nichts desto trotz hat die Concordia noch einige traditionelle Veranstaltungen in die heutige Zeit retten können, wie z.B. Trapp-Trapp, Weiberfastnacht etc. Einen Wermutstropfen brachte lediglich der letzte Tag des Jahres 1959: Vereinswirtin Heidel gab das Vereinslokal auf. Nachfolger wurde unser aktiver Sänger Herbert Sieben.

1955
Der erste Vereinsbeschluss am 12. Januar war, die „Concordia“ in das amtsgerichtliche Vereinsregister eintragen zu lassen. Zuvor hatten sie sich mehr als Gemeinschaft, denn als Verein verstanden.

1954
Die „Concordia“ wurde 75 Jahre alt. Am 24./25. Juni wurde dieses Jubiläum gefeiert. Ein Festkonzert zusammen mit der „Kölner Orchestergesellschaft 1888“ und den Eitorfer Sängerknaben stand ebenso auf dem Programm, sowie das obligatorische Freundschaftssingen. Am 10. Dezember wurde die neue Kelterser Siegbrücke feierlich eingeweiht.

1953
Die „Concordia“ stellte 1953 mit „Usen Häns“ (Hans Welteroth) erneut den Karnevalsprinzen von Eitorf. Dirigent Röttger bat wegen Überlastung um seine Entlassung und am 29. April trat Karl Röttig sein Amt als Dirigent an. Und er bleib bis 1993, also 40 Jahre lang!

1951
Das musikalische Highlight des Jahres 1951 war ein Gemeinschaftskonzert mit dem katholischen Kirchenchor. 250 Mitwirkende führten Joseph Haydns Oratorium „Die Schöpfung“ in der Kirche auf. Das Konzert musste aufgrund des großen Andrangs wiederholt werden.

1950
Mittlerweile zählte der Verein 75 aktive Sänger. Aufgrund Geldknappheit musste der Eitorfer Rosenmontagszug ausfallen, ebenso der Karnevalsprinz. Spontan wurde am 12. Februar auf dem Trapp-Trapp Abend Willi Knüttgen auf die Bühne geholt und als Wilhelm I. proklamiert. Damit nicht genug. Aus dem Nichts wurde in kürzester Zeit ein Fastnachtszug organisiert, an dem sich die Orte aus dem Ottersbacher Tal ebenfalls beteiligten. Der erkrankte Dirigent Peter Dohr wurde durch Alfred Röttger ersetzt. Am 13. August wagte man Dank der regen Initiativen aller Mitwirkenden einen Versuch, der sich zu einer Tradition entwickelte: das Waldfest. Dieses wurde noch lange jedes Jahr von der „Concordia“ abgehalten; seit 1984 unter dem Namen Brückenfest

1947-1949
Die „Concordia“ versuchte in diesen Jahren wieder an alte Zeiten anzuknüpfen. Hauptziel des Vereines war es, in dieser Zeit Hunger und Not der „Concordia-Familie“ zu lindern. Als am 6. November 1949 der letzte Sänger aus russischer Gefangenschaft heimkehrte, konnte die „Concordia“ die Nachkriegsjahre abhaken, und es begann der Aufschwung des Vereines.

1946
Dies geschah mit der ersten Nachkriegsgesangstunde am 4. Januar 1946. Schnell versuchte man wieder Fuß zu fassen, und trotz der Entbehrungen dieser Zeit wurde am 21. Juli der erste Unterhaltungsabend gefeiert. Beim nächsten Zusammensein im November keimten zaghaft die ersten humoristischen Einlagen wieder auf.

1945
Bei der ersten Versammlung am 29. September 1945 trafen sich 18 verbliebene „Concordianer“. Einige Wochen später waren es bereits 47 Sänger, jedoch singen durften sie alle nicht. In den Augen der Alliierten waren ihre Versammlungen höchst verdächtig. Erst musste die „Concordia“ vor der Besatzungsbehörde umständlich ihre politische Unbedenklichkeit nachweisen, bevor ihr dann die Militärregierung die Weiterarbeit genehmigte.

1940-1945
Da die Sänger ihren Dienst beim Militär leisten mussten, war es ab Anfang 1940 nicht mehr möglich, Gesangsstunden abzuhalten. Bis zum September 1945 ruhte der Betrieb.

1939
Die Concordia konnte noch ihr 60-jähriges vom 9. bis 11. Juni feiern. Sieben Wochen später, am 31. August, brach der Zweite Weltkrieg aus.

1937
Trotz der schwierigen Zeiten blieben die Haupttugenden der „Concordia“ Humor und Geselligkeit. Und damals wurde sogar eine der hervorragendsten „Concordia“-Traditionen geboren: An jenem denkwürdigen 31. Januar 1937 versammelten sich die Mitglieder der „Concordia“ erstmals zu einem Trapp-Trapp-Essen! Es ist angebracht, außenstehenden diesen Begriff etwas zu erläutern. Der hufeschlagende Klang verrät bereits, dass Pferdliches im Mittelpunkt steht: gut ausgesucht und abgehangen und zu würzigem Gulasch verarbeitet. Aktive und inaktive „Concordianer“ mit ihren Damen wurden eingeladen, mit einem Essbesteck bewaffnet zu erscheinen. Und fliessend geht es vom Essen zu karnevalistischen Einlagen und zum Tanz über.

1931-36
Weltwirtschaftskrise. Der Aufschwung der letzten Jahre in der „Concordia“ wurde wieder zunichte gemacht. Man musste aus Geldnöten heraus einen preiswerteren Dirigenten verpflichten. Ab dem 20. Juni dirigierte der Eitorfer Peter Dohr den Verein. Die Anzahl der Sänger schrumpfte, da viele unter Geldknappheit litten. Dann begann unter der Herrschaft der Nationalsozialisten der „sogenannte Aufschwung“, der im 2. Weltkrieg endete. Die „Concordia“ hielt sich lange Zeit neutral, konnte sich aber auf Dauer der neuen Situation nicht verschließen. 1935 musste die „Concordia“ dem Sängerbund beitreten, da die Nazionalsozialisten keinen Chor mehr ohne Mitgliedschaft auftreten ließen. Es gab in dieser Zeit kaum Eigeninitiativen des Vereines, da alles durch das Regime anbefohlen wurde.

1930
Die Beliebtheit der „Concordia“ hielt an. Zu Weihnachten des vergangenen Jahres hatte man ein Theaterstück aufgeführt, das vier mal aufgeführt werden musste, damit alle Interessenten es sehen konnten. Dieses Jahr kann man auch als gesanglichen Wendepunkt der „Concordia“ bezeichnen. Man löste sich von der „trivialen“ Männergesangvereinsliteratur und sang Chöre von Beethoven, Schubert, Hägar etc. Der Lohn für diese Arbeit war die Staatsplakette für Kunst und Wissenschaft.

1929
Die Ur-Satzung vom 15. November 1879 war gefunden worden, so dass erstmalig zum 50-jährigen Gründungsfest das „richtige Jubiläum“ gefeiert werden konnte. Vom 8. bis 10. Juni feierten 44 aktive Sänger ihr Jubiläum mit großem Erfolg. Die Concordia war „in“. Bereits im Oktober traten 61 Sänger beim „Quartettverein Huckenbröl“ auf. Einen Wermutstropfen gab es jedoch in diesem Jahr. Die „Concordia“ überwarf sich mit ihrem Dirigenten und so übernahm Josef Schell aus Sieglar das Dirigat.

1928
Es ging wieder bergauf. Die Ereignisse der letzten Zeit erhöhten den Reiz einer Mitgliedschaft in der „Concordia“. So wuchs der Verein stetig an Aktiven und Inaktiven, Karneval wurde begeistert gefeiert, die „Concordia“ nahm wieder an Sängerwettstreiten teil, jedoch fand erstmalig in der Geschichte kein Weihnachtskonzert statt.

1925-1927
Neue Steuergesetze brachten die „Concordia“ in Existenznot. Nur mit vereinten Kräften wurde der Untergang abgewendet. Aus diesen Gründen kam der erste Karnevalsprinz aus den Reihen der „Concordia“, Josef Köberich, nicht richtig zur Geltung.

1924
Die Zusammenarbeit mit Dirigent Meerkamp wurde immer schwieriger, da der Dirigent sich gern vom dirigieren ablenken ließ. Die „Concordia“ trennte sich von ihm, und es wurde wieder Philipp Sonntag verpflichtet. Auch wurde der Karneval wieder aktiviert, der in den Jahren nach dem Krieg verboten war. Aber auch die Nationalisten gaben keine Ruhe. So wurde in diesem Jahr z.B. das Bohlscheider Kriegerdenkmal unter Mitwirkung der Concordia eingeweiht.

1922-1923
Dirigent Meerkamp stand wieder zur Verfügung, jedoch kam das öffentliche Leben aufgrund der Inflation völlig zum Erliegen. Erst die Einführung der Rentenmark reduzierten sich die Kosten für Saal, Dirigenten und Bier wieder.

1921
Das 40. Gründungsfest stand am 12. Juni auf dem Programm. Durch den Einzug der Nationalisten vollzog sich nach und nach eine Wandlung im Liedgut. Diese Wendung des Gesangvereinswesens drang bei den Keltersern wenig durch, da ihnen mehr die gemütliche Seite des Lebens lag. Durch die Inflation bedingt, gaben in dieser Zeit viele Vereine auf, da die Kosten nicht gedeckt werden konnten. Die “Concordia” jedoch nicht.

1920
Der Dirigent Meerkamp erkrankte und die „Concordia“ probte mit dem Übergangsdirigenten Josef Schumacher weiter.

1919
Der Saal Sistermann (heutige Scheel Seck) stand der „Concordia“ am 15. August zur ersten Probe nach dem Krieg zur Verfügung. 24 Sänger hatten ihre erste Gesangstunde mit dem Bohlscheider Lehrer Josef Meerkamp. Es war die Zeit der Entbehrung und auch des Hungers, und so entschloss sich die Concordia, am 2. Weihnachtstag eine Kinderbescherung einzuführen. Alle Kinder der Aktiven und Inaktiven wurden vom Vorsitzenden beschenkt; aber letzendlich waren es rund 130 Kinder, denn die Männer der „Concordia“ hatten zahlreiche Kinder minderbemittelter Familien aus der Gemeinde eingeladen. Alle mit hungrigem Blick von draussen zuschauenden kleinen Zaungäste wurden ebenfalls hereingeholt und in gleicher Weise beschenkt. Diese Tradition der Kinderbescherung gab es noch lange bei der Nikolausfeier, wo alle Kinder des Vereines eine Tüte mit Süssigkeiten vom Nikolaus bekamen.

1914 – 1919
30. Juli 1914: Der Krieg war ausgebrochen. Viele junge Männer wurden sofort einberufen oder sahen diesem Ereignis entgegen. Am 14. August beschloss die „Concordia“ alle Proben und anderen Vereinstätigkeiten einzustellen. Der Verein ruhte ziemlich genau fünf Jahre.

 

Concordia 30 Jahre
MGV „ Concordia“ Kelters mit Dirigent Sonntag (1913)

 

1912
Gerade rechtzeitig hatte sich die „Concordia“ wieder besonnen, und so konnte das wiederum um drei Jahre fehldatierte 30. Gründungsfest am 18. und 19. August begangen werden.

1906 – 1911
Diese Jahre kann man als große Krisenzeit der „Concordia“ beschreiben. Es gab Zank und Streit. Einige Sänger traten aus, kamen aber später wieder zurück. Erst durch die Privatinitiative des Vorsitzenden Philipp Heymann, er schrieb alle Sänger persönlich an, fand man sich zusammen und führte die „Concordia“ unter dem Dirigenten Philipp Sonntag wieder zurück auf Kurs.

1904
Nach dem Dirigenten Franz Brehm trat für ca. ein Jahr ein Übergangsdirigent Bader in Erscheinung, der am 22.September durch Franz Müller aus Hennef ersetzt wurde.

1902
Am 13. April wurde Franz Brehm aus Köln-Nippes als neuer Dirigent verpflichtet. Die Planung zum 20. Gründungsfest wurde in diesem Jahr betrieben. (Das „Zwanzigjährige“ wäre eigentlich 1899 fällig gewesen, aber über Jahrzehnte herrschte die Gewohnheit, so zu tun, als sei der Verein erst 1881/82 entstanden. Man sah also die Reorganisation der „Concordia“ durch Lehrer Klein wichtiger an als die tatsächliche Gründung im November 1879.) Die „Concordia“ wollte groß feiern, jedoch von den zahlreich eingeladenen Vereinen sagten nur vier Vereine zu. Darüber erbost sagte die „Concordia“ alles ab.

1901
Zu Karneval 1901 setzte die „Concordia“ erstmals auf ihrem Ball am 17. Februar Preise für die drei besten „Charakter-Masken“ aus. Es war der erste Preismaskenball geboren. Neuer Dirigent wurde am 8. September der Kölner Chorleiter Niemann, der jedoch bereits Anfang 1902 seinen Posten wieder aufgab.

1900
Durch diese Erfolge bestärkt hatte Wilhelm Stroß das Ziel vor Augen, am 6. Mai in Siegen beim Sängerwettstreit den 1. Platz zu holen. Durch die Anspannung und Erwartungshaltung unter Druck gesetzt, ging jedoch der Auftritt voll daneben. Die Einsätze stimmten nicht, der Tenor entgleiste. Alles war aus. Aber es kam noch härter. Noch während die Sänger auf der Bühne standen, war ein Witzbold zum Telegrafen gerannt und hatte nach Eitorf drahten lassen, es seien so gut wie alle angestrebten Preise gewonnen. Das verbreitete sich wie ein Lauffeuer in und um Eitorf, man organisierte Fackelträger und Ehrenjungfrauen, flaggte und bereitete einen Festzug zum Empfang der Sieger vor. Zufällig erfuhren die Sänger von diesem Empfang. Man ließ den Zug gen Eitorf bereits in Alzenbach halten und der Dirigent entfernte sich mit hängendem Haupt. Die Sänger spielten die Komödie mit, und erst im Vereinslokal wurde der Sachverhalt aufgeklärt. Der Vereinsvorsitzende ließ die Bombe platzen. Erst Betroffenheit, dann schallendes Gelächter für den Mut, sich selbst auf die Schippe zu nehmen. Dirigent Stroß mochte sich jedoch ob dieser Blamage nicht mehr sehen lassen und legte seine Dirigentschaft nieder. Neuer Dirigent wurde der Alzenbacher Lehrer Tillmann Heer.

1899
Der nächste Wettstreit fand am 13./14. August in Neuwied statt. Hier errang die „Concordia“ einen 2. und einen 3. Platz. Der Erfolg wurde nach Eitorf telegrafiert, und die Sänger wurden mit einem großen Fackelzug am Bahnhof abgeholt.

1898
Die „Concordia“ verpflichtet am 26. Februar den Dirigenten Wilhelm Stroß aus Müllenacker. Hintergrund war die Einladung vom Eitorfer MGV Sängerkreis (heutiger MGV Eitorf) zu einem Wettstreit anlässlich des 25-jährigen Bestehens. Hier errang die „Concordia“ unter 47 Vereinen den 3. Platz. Es begann die Zeit der Sänger-Wettstreite.

1897
Dirigent Engels legt sein Amt nieder und der Verein wurde vom Sangesbruder Heymann dirigiert.

1896
Unter ihrem gemeinsamen Dirigenten fanden sich „Concordia Kelters“ und „Cäcilienverein Eitorf“ (Vorläufer des heutigen Kirchenchores) am 13. Januar im Saale Haupt (heute Dresen) zu einem Wohltätigkeitskonzert zugunsten mittelloser Patienten des vor kurzem gebauten Eitorfer Krankenhauses zusammen. Die Concordia wählte den Sangesbruder H. Heymann jr. (Sohn des Vereinswirtes) zum Ersten Vizedirigenten, der den stark überlasteten Dirigenten Engels mehr und mehr vertrat.

1892 - 1894
Lehrer Klein legte im Oktober 1892 die Dirigentschaft nieder. Es folgte der evangelische Lehrer Steinbach aus Eitorf, der das Amt bis 1894 innehatte. Ende 1894 ging es weiter mit Herrn Engels als neuem Dirigenten.

1891
Zu Karneval  konnte die „Concordia“ am 8. Dezember 1891 mit „komischen Chorliedern“, Theater und Ball einen großen Abend aufziehen.
Im gleichen Jahr schuf die „Concordia“ eine Veranstaltung, die als Tradition die kommenden Jahrzehnte überdauerte: das Konzert (meist mit Theaterspiel) am zweiten Weihnachtstag.

1890
Ihren ersten auswärtigen Auftritt am 07. Juli 1890 nahm die „Concordia“ beim Geistinger Kriegerverein wahr. In diesem Jahr wurde die Satzung überarbeitet. Geselligkeit und Unterhaltung wurden offiziell in das Arbeitsziel der „Concordia“ übernommen. Drohend erhebt die Satzung den Zeigefinger gegen Säumige: Wer dreimal hintereinander unentschuldigt fehlt oder mehr als einen Monat mit seinem Beitrag im Rückstand ist, soll ausgeschlossen werden.  Die Proben wurden in diesem Jahr auf einmal die Woche reduziert. Man probte nur noch Mittwoch abends und nicht mehr Sonntag morgens.

1887
Schon früh machte sich in aller Deutlichkeit neben dem Gesang die zweite Stärke der „Concordia“ bemerkbar: der Humor. Wie die Eitorfer Zeitung berichtete, veranstaltete der Verein am 01. Mai 1887 eine humoristische Theateraufführung im Saal Heymann (Gasthof Zur schönen Aussicht) in Kelters mit „Kasperl in Kamerun, oder: der Darwinaffe – ein kulturhistorisches Drama in 4 Akten“

1883
Die „Concordia“ hatte ihren ersten nachweisbaren Auftritt, und anlässlich dieser Veranstaltung wurde die erste Vereinsfahne feierlich geweiht.

1880
Zu ihrem ersten Dirigenten verpflichtete die „Concordia“ am 12. April 1880 den damaligen Lehrer aus Bohlscheid, Bernhard Klein. Zwei mal wöchentlich traf man sich in der Bohlscheider Schule. Bei jedem Wetter kamen die Männer aus Hombach, Kelters, Probach, Halft, Baleroth, Wilbertzhohn, Ottersbach, Kreisfeld, Rankenhohn und Bohlscheid zur Gesangsprobe.
 

 

Dirigent Engels

Lehrer Bernhard Klein

Oberbohlscheid

1. Dirigent des Vereins

 

1878 war die erste Brücke in Kelters errichtet worden und man begann die Scheel-Seck touristisch zu erschließen. Aus diesem Grund wurden die Proben und Aufführungen nach und nach in die Säle in Kelters verlegt, da hier mehr Platz und auch eine bessere Akustik herrschte. Im Laufe der 80er Jahre nannte die „Concordia“ sich bereits inoffiziell „Concordia Kelters“.

1879
Am 15. November 1879 gründeten einige sangesfreudige Männer aus Hombach, Halft, Bohlscheid und Rankenhohn einen Gesangverein. Sie nannten ihn „Concordia Bohlscheid“.
 

Ein Wort zum Schluss:
An dieser Stelle gilt es, auch einmal Danke zu sagen:
Dank an alle Sänger, die dem Chorgesang die Treue gehalten haben. Danke an die Vorstände, die das Vereinsschiff durch manch schweren Sturm zu steuern hatten. Danke an die Chorleiter, die sich so viel Mühe mit uns gegeben und uns gesanglich viel beigebracht haben. Dank unseren Vereinsfrauen, ohne die auch bei einem Männerchor nichts geht. Dank an die zahlreichen Zuhörer, die uns Mut und Kraft für weitere Aufgaben gegeben haben. Dank an alle Gönner, Freunde und Förderer des MGV „Concordia“ Eitorf-Kelters 1879 e. V.